Das Wasser in Blumen wechseln: der unerwartete Trick, damit es (viel) länger hält

Das Wasser in Blumen wechseln: der unerwartete Trick, damit es (viel) länger hält
Sie sind wunderschön frisch aus dem Laden, aber viele Sträuße sehen schon nach wenigen Tagen in der Vase traurig aus. Wenn du ein paar Tipps befolgst, wirst du länger Freude an deinen Schnittblumen haben.
Wenn die Rosen ihre Köpfe neigen oder die Tulpen nach außen kippen, kann das eine Reaktion auf die Trockenheit sein. Viele Schnittblumen sind anfällig dafür. Nach dem Kauf sollten sie so schnell wie möglich wieder gegossen werden. Nur kühle Schnittstellen können Wasser gut aufnehmen. Kürzen Sie daher die Stiele kurz bevor die Blumen in die Vase kommen. Schneiden Sie die harten Stiele mit einem scharfen Messer diagonal ab, wie Rosen. Schneiden Sie die weichen, geraden Stiele wie Gerbera ab.
Blumenwasser regelmäßig austauschen
Schädliche Bakterien vermehren sich in heißen Räumen schnell. Wenn Sie das Wasser häufig wechseln, können Sie dies vermeiden. Beim Wasserwechsel die Stiele wieder kürzen und die Vase gründlich reinigen. Das Wasser sollte sauber und nicht zu kalt sein, lauwarm ist ideal. Frühblüher wie Tulpen und Narzissen vertragen auch etwas kälteres Wasser.
Füllen Sie die Vase nicht bis zum Rand mit Wasser, in der Regel reicht ein Drittel. Nur Rosen mögen viel Wasser; Für Tulpen und Gerbera reichen wenige Zentimeter.
Das bedeutet, dass die Blüten lange frisch bleiben
- Wählen Sie nicht die Vase, die zu klein ist. Werden die Stängel gequetscht, können sie auch kein Wasser mehr aufnehmen.
- Blätter, die im Wasser hängen, faulen schnell. Entferne also die unteren Blätter von allen Stielen.
- Verwenden Sie lauwarmes Wasser und überfüllen Sie die Vase nicht.
- Fäulnisbakterien führen zum schnellen Tod jeder Blüte. Die Vasen sollten daher nicht nur abgespült, sondern auch innen gründlich gereinigt werden. Wechseln Sie das Wasser mindestens alle drei Tage.
- Die Wirkung von Hausmitteln wie Kupfermünzen, Essig, Zitronensaft oder Zucker ist begrenzt. Hilfreich sind die speziellen Nährlösungen, die von Floristen in Pulverform, in kleinen Tütchen oder in flüssiger Form angeboten werden.
- Manche Blumen vertragen sich nicht. Narzissen und Hyazinthen scheiden Schleim aus, der andere Pflanzen welken lässt. Wenn du sie zuerst eine Weile alleine ins Wasser legst, löst sich der Sabber auf.
- Blumen mögen es kühl. Der Strauß sollte nicht in der Sonne im Zimmer liegen. Frühlingsblumen wie Tulpen halten länger, wenn sie nachts draußen stehen – solange sie nicht erfrieren.
- Weiche Rosen können über Nacht komplett in Badewannenwasser getaucht werden. Am nächsten Morgen waren sie durchnässt.

